Polyphasic Sleep im Selbstversuch

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12 November 2005

The Show must go on...

Trotz des derben Rückschlags beschloss ich das Experiment fortzuführen. Ich begann zu Überlegen warum es wohl in der letzten Nacht so extrem gescheitert ist. Fact ist, dass ich immer noch sehr ruckartig aus meinen Schlafphasen gerüttelt wurde, und das macht es natürlich auch einfach zu verschlafen, wenn man tief schläft. Logisch! Aber wie konnte ich das ändern?

Nach allem was ich bisher weiß fällt der Körper zunächst in den Leichtschlaf, dann in den Tiefschlaf und dann in den REM-Schlaf. Ich vermute deshalb, dass sich mein Organismus nach 30 Minuten schon im Tiefschlaf befindet, deshalb fällt mir das Aufstehen so schwer, deshalb habe ich dann auch verschlafen. Ich beschließe also den Zyklus auf 20 Minuten zu kürzen. Am Anfang wählte ich bewusst 30 Minuten, da ich mir dachte, dass es wohl Anfangs leichter sei etwas mehr Schlaf zu haben. Wenn ich mich nach 20 Minuten noch im Leichtschlaf befinde wäre es kein Problem den Wecker zu hören und aufzuwachen.

Im Gegenzug wollte ich dafür mehrere Schlafphasen einlegen, vor allem Nachts, und in den Morgenstunden.

Das habe ich gemacht. Leider habe ich die meisten Phasen nur gedönst - ähnlich dem ersten Tag. Die Nacht davor hatte leider wieder einiges durcheinander gebracht.

Den ganzen Tag über ging es mir sehr gut. Ich vermute die Umstellung auf 20 Minuten war eine kluge Entscheidung, auch in den früher schiwerigen Phasen Nachts und Morgens, bin ich ganz leicht aufgewacht und fühlte mich auf Anhieb gut.

Die Nacht habe ich problemlos herumgebracht, ohne größeren Müdigkeitserscheinungen.

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