Experiment beendet
Da ich in letzter Zeit vermehrt E-Mail Anfragen erhalten habe, ob mein Weblog nicht mehr aktuallisiert wird, hier endlich ein neuer - vorerst abschließender - Eintrag:
Ich habe das Experiment an Weihnachten beendet!
Die Umstellung zurück war eigentlich sehr leicht während der Feiertage. Ich habe die erste Nacht durchgemacht ohne meine Schlafzeiten einzuhalten (da wir ausgegangen waren). Ich habe dann bis in den Mittag hinein ausgeschlafen, am nächsten Tag hatte ich wieder ein geregeltes monophases Schlafverhalten (Nachts zwischen 6-8 Stunden).
Anfangs fühlte ich mich - trotz 7 oder 8 Stunden Schlaf in der Nacht - sehr müde und bin auch hin und wieder bei meinen ersten Einschlafversuchen insinktiv nach etwa 30 Minuten aufgewacht. Aber nach etwa 4-5 Tagen hatte ich wieder problemlos zu meiner alten Schlafgewohnheit zurückgefunden.
Allerdings haben sich einige Sachen bei mir geändert (ob diese Änderungen langfristig bestehen, kann ich derzeit noch nicht beurteilen):
1.) Ich stehe ohne Probleme meistens morgens zwischen 5 und 8 Uhr auf, ohne einen Wecker zu benutzen und bin schnell sehr fit. Früher war ich ganz klar der Langschläfer bzw. Morgenmuffel-Typ.
2.) Ich erinnere mich zumeist an einen oder mehrere Träume, die ich Nachts hatte, was mir sehr gefällt (auch wenn Sie meistens keinen Sinn ergeben)
3.) Vor einigen Tagen hatte ich sogar meinen 3.ten Luizid Traum. Sehr lange und intensiv. Ich habe versucht zu fliegen, was mir teilweise auch gelang, nur konnte ich es nicht immer hundertprozentig kontrollieren. Bin oft gefallen und musste mich dann wieder darauf konzentrieren, dass ich an Höhe gewinne.
4.) Ich habe hin und wieder Mittags das Verlangen ein Nickerchen zu machen. Ich lege mich dann für 30 Minuten hin und fühle mich anschließend wieder voller Tatenkraft und Energie.
Fazit
Für mich persönlich stellt das Experiment eine interessante Erfahrung dar, auch aus psychologischer Sicht - dass das zunächst unglaubliches erreichbar ist.
Ich habe mir (und den Lesern dieses Weblogs) bewiesen, dass es kurzfristig tatsächlich möglich ist seine Schlafgewohnheiten so umzustellen, dass man mit 2-3 Stunden Schlaf täglich auskommt. Das Hauptproblem (warum ich das Experiment auch beendet habe) ist folgendes: Wenn man adaptiert ist: Was stellt man mit seiner Zeit an? Es hört sich vielleicht verrückt an - aber irgendwann gehen einem die Ideen aus was man die ganze lange Nacht (vor allem wenn man im Dorf wohnt) machen soll. D.h. wenn ich das nächste Mal wieder umsteige (und ich werde es definitiv wieder machen, das nächste Mal über einen noch längeren Zeitraum), werde ich mir einen genauen Plan machen, wie ich meinen Lebensalltag gestalten möchte.
Ich habe das Experiment an Weihnachten beendet!
Die Umstellung zurück war eigentlich sehr leicht während der Feiertage. Ich habe die erste Nacht durchgemacht ohne meine Schlafzeiten einzuhalten (da wir ausgegangen waren). Ich habe dann bis in den Mittag hinein ausgeschlafen, am nächsten Tag hatte ich wieder ein geregeltes monophases Schlafverhalten (Nachts zwischen 6-8 Stunden).
Anfangs fühlte ich mich - trotz 7 oder 8 Stunden Schlaf in der Nacht - sehr müde und bin auch hin und wieder bei meinen ersten Einschlafversuchen insinktiv nach etwa 30 Minuten aufgewacht. Aber nach etwa 4-5 Tagen hatte ich wieder problemlos zu meiner alten Schlafgewohnheit zurückgefunden.
Allerdings haben sich einige Sachen bei mir geändert (ob diese Änderungen langfristig bestehen, kann ich derzeit noch nicht beurteilen):
1.) Ich stehe ohne Probleme meistens morgens zwischen 5 und 8 Uhr auf, ohne einen Wecker zu benutzen und bin schnell sehr fit. Früher war ich ganz klar der Langschläfer bzw. Morgenmuffel-Typ.
2.) Ich erinnere mich zumeist an einen oder mehrere Träume, die ich Nachts hatte, was mir sehr gefällt (auch wenn Sie meistens keinen Sinn ergeben)
3.) Vor einigen Tagen hatte ich sogar meinen 3.ten Luizid Traum. Sehr lange und intensiv. Ich habe versucht zu fliegen, was mir teilweise auch gelang, nur konnte ich es nicht immer hundertprozentig kontrollieren. Bin oft gefallen und musste mich dann wieder darauf konzentrieren, dass ich an Höhe gewinne.
4.) Ich habe hin und wieder Mittags das Verlangen ein Nickerchen zu machen. Ich lege mich dann für 30 Minuten hin und fühle mich anschließend wieder voller Tatenkraft und Energie.
Fazit
Für mich persönlich stellt das Experiment eine interessante Erfahrung dar, auch aus psychologischer Sicht - dass das zunächst unglaubliches erreichbar ist.
Ich habe mir (und den Lesern dieses Weblogs) bewiesen, dass es kurzfristig tatsächlich möglich ist seine Schlafgewohnheiten so umzustellen, dass man mit 2-3 Stunden Schlaf täglich auskommt. Das Hauptproblem (warum ich das Experiment auch beendet habe) ist folgendes: Wenn man adaptiert ist: Was stellt man mit seiner Zeit an? Es hört sich vielleicht verrückt an - aber irgendwann gehen einem die Ideen aus was man die ganze lange Nacht (vor allem wenn man im Dorf wohnt) machen soll. D.h. wenn ich das nächste Mal wieder umsteige (und ich werde es definitiv wieder machen, das nächste Mal über einen noch längeren Zeitraum), werde ich mir einen genauen Plan machen, wie ich meinen Lebensalltag gestalten möchte.

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